In diesem Text geht es um das iPad, einen neuen Markt, Nutzwert und die Steilvorlage für Medienunternehmen, eine neue Plattform zur Monetarisierung ihrer Inhalte zu nutzen.
In diesem Text geht es um das iPad, einen neuen Markt, Nutzwert und die Steilvorlage für Medienunternehmen, eine neue Plattform zur Monetarisierung ihrer Inhalte zu nutzen.
23. Februar 10 | Permalink | Kommentare (0)
Wie man dem Fluss der Nachrichten entnehmen kann, wird morgen für alle Apple Fans der Tag der Tage sein. Ein neues Produkt, eine Revolution, die Lösung für alle Probleme und endlich eine Plattform mit der auch die guten alten Verlage gerettet werden sollen erwartet uns. Ich gebe zu, dass ich, als Apple Fan ein wenig aufgeregt den Liveblogs und Tweets entgegen blicke. Vielleicht als Medienberater, der neue Ideen für die Verlage realisieren kann, aber vor allem als User. In der Regel wurden die Apple Fans nicht enttäuscht auch wenn es hier und da ein paar Trolle gibt, die uns immer wieder gerne als idiotische Markenjunkies bezeichnen, die zuviel Geld für zuwenig Features ausgeben. Egal! "Das wichtigste, das ich je getan habe" soll der Steve wohl irgendwem gesagt haben.
Also gut - los gehts: Es wird ein Touchscreen haben und sich ein wenig zu gut anfühlen für eine schnöde technische Maschine. Es hat einen eingebauten Internetzugang, WLAN und einen unglaublich scharfen Bildschirm, der vielleicht sogar so gut ist, wie der des Kindle. Es wird das iPhone OS nutzen nicht Mac OS X, denn damit lässt sich bei weitem mehr Geld verdienen. Es dient als Spielekonsole, e-Reader, TV, Radio, Webendgerät und vermutlich auch als kleiner Textschreiberling. Es wird einen App-Store aka Book- oder Paper-Store geben. Es wird näher am Menschen sein, als der Laptop aber weniger nah, als das iPhone. Es wird nicht zum telefonieren sein (außer mit Skype und Google Voice). Man kann also getrost sagen - damit kann der normale Mensch alles machen, wofür er sich heute einen Macbook kaufen würde. Daher auch der Preis von 899,00 (ohne Vertrag). Es wird eine Zeitung sein, ein Buch oder ein Film, manchmal ein Fernseher oder Webbrowser. Es wird die Netz-Hardware - das Gerät für diese (digitale) Zeit.
Aber: Wird es die Hochzeit von PC und Phone von Unterhaltungselektronik und Computerwelt. Haben die Entwickler aus Cupertino einen Weg gefunden, die beiden Betriebssysteme zu vereinen? Kann ich das Gerät zuhause als PC nutzen und unterwegs als iPad? Stecke ich es einfach in meinen iMac, wie ein Patent von Apple vermuten lässt?
Wir zählen die Stunden ....
26. Januar 10 | Permalink | Kommentare (0)
Kürzlich wurde ich auf einem Podium gefragt, wie man der Informationsflut Herr werden kann. Darauf wollte ich was Schlaues sagen und habe gemutmaßt, dass die nächste wirklich große Firma (nach Google und Facebook) sicherlich eine sei, die das Problem "too much information" mit schlauen Filtern oder ähnlichem löst. Manchmal denke ich auch, es ist eine neue Form von Journalismus, einer, der die Zeichen der Zeit erkennt und sich mehr auf die Bedürfnisse der Einordnung von Informationen, denn dem Umschreiben von allgemein verfügbaren Meldungen widmet. Ich weiß, es gibt ein paar gute Ansätze bei zeit.de, für manche sogar bei spiegel.de oder sogar bei bild.de. Ich hingegen finde, dass dort die Blogs, die kleinen Quellen und Twitter als mein Linklieferant Nummer eins zu wenig Beachtung finden. Und mein persönliches Bedürfnis kaum eine Rolle spielt.
Daher muss ich mir in der Zwischenzeit helfen und habe in einer Art kontinuierlichem Selbstversuch alle zur Verfügung stehenden Tools ausprobiert. Hier ein kleiner Erfahrungsbericht:
Wie bei meinen E-Mails wollte ich alle Informationen in einem Tools zusammenfassen und dort nach Relevanz oder Aktualität aufgelistet sehen. Ich wollte dieses Tool bei der Arbeit, zu Hause oder unterwegs nutzen und den Gelesenstatus synchronisiert wissen, um nicht alles mehrfach ansehen zu müssen. Außerdem suchte ich nach einem Tool, das es mir erlaubt Inhalte zu "mögen", sie zu empfehlen oder sogar zu kommentieren - und zwar auch unterwegs.
Nachdem ich verschiedene RSS Reader auf den entsprechenden Rechnern und dem iPhone installiert hatte, wurde es kompliziert mit der Synchronisierung, da immer wieder technische Probleme auftraten.
Meine Lösung ist nun: Google's Reader. Zwar ist das Tool unsexy und etwas schwierig zu durchschauen, hat man sich jedoch einmal durch gekämpft, kann man alle o.g. Features finden und auch im täglichen Betrieb nutzen. Die RSS Feeds aus den verschiedensten Quellen werden nach einem Google-eigenen Relevanz Faktor sortiert angezeigt und können in Listenform oder mit den Details durchgescrollt werden. Beim "drüberscrollen" setzt der Reader den Artikel automatisch auf gelesen. Die mobile Web-Version von Google ist schon richtig gut, wer jedoch 2,39 € investiert, kann mit der App "Reeder" die ultimative Unterwegslösung erwerben. Inklusive der Verbindung zur genialen Website "Readit Later", die alles, was man so aufsammelt über den Tag automatisch als reine Textdatei (ohne Werbung oder Navigation) aufbereitet und damit ein fokussiertes Lesen unterstützt.
Den wichtigsten Twitter-Freunden folge ich ebenso auf diese Weise, wie den großen journalistischen Quellen, die heute fast alle vorbildliche RSS Feeds anbieten. Surfe ich im Web und will Kollegen auf eine Website hinweisen oder sie mir selbst merken, kann mit einem Bookmarklet die URL inkl. Kommentar empfehlen. Desweiteren habe ich alle Newsletter abbestellt und lese diese Informationen - falls möglich - im Reader.
Ähnliche Artikel aus verschiedenen Quellen werden nicht wie bei Google News rausgefiltert, was leider zu Überschneidungen führt. Doch die Tatsache, dass Google über diese Technik verfügt, macht mir Hoffnung.
Eine Herausforderung bleibt, und zwar die Auswahl der Quellen. Schnell abonniert zu viel Interessantes mit dem Erfolg, dass man morgens auf viele Hundert neue Einträge starrt. Um das Problem zu lösen, muss man regelmäßig aufräumen, denn auch beim Google Reader sollte die GTD Regel gelten: Empty Inbox evening!
18. Dezember 09 in Alles, Work | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Schönes Video über einen e-reader und wie man als Verlag damit mediengerecht umgehen könnte.
Wird Apples iTablett so funktionieren?
03. Dezember 09 | Permalink | Kommentare (0)
10. November 09 | Permalink | Kommentare (0)
Dieses kleine Video beweist: man muss sich wohl was einfallen lassen, um an "der E-Mail des 21zigsten Jahrhunderts" teilnehmen zu können. Ich springe einfach mal auf den Zug auf und wünsche mir eine Einladung, indem ich das Video hier poste.
Und ich poste auch mal das hier, vielleicht hilft es ja: @GoogWaveInfo Just requested my Google Wave Invite! Get yours at http://www.googwave.info - #googlewave #googwaveinfo
03. Oktober 09 in Alles | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Seit ein paar Tagen kann man mehrere Kochbücher an- und in ihnen Rezepte ablegen. Man kann sich also ein "Best of Nudel" Kochbuch machen und dort entweder eines von über 10.000 vorhandenen Rezepten einfügen oder seine eigenen erfassen. Individuelle Notizen erlauben sich nach den ersten Erfahrungen noch Tipps und Tricks aufzuschreiben usw.
Man kann aber auch ein Kochbuch anlegen, um jemandem eine Freude zu machen. Es ist möglich individuell gestaltbare, hochwertige Kochbücher drucken zu lassen (kostenpflichtig). Wie bei G|U üblich in perfekter Gestaltung und mit den kleinen Extras: Notizen ergänzen oder personalisieren die Rezepte, das Coverbild kann individuell raufgeladen werden usw.
Damit ist küchengötter.de der Qualitätsführer in Sachen Rezepten im Netz und setzt sich weiter vom Wettbewerb ab.
25. Mai 09 | Permalink | Kommentare (0)
Der erste gute Vortrag war von Andréa Mallard/IDEO: Erfrischend, klar, präzise, so wie es die Amerikaner fast immer tun. Manchmal glaube ich, dass man diese Präsentationstechnik in den USA schon mit der Muttermilch aufsaugt, so perfekt scheint es. Und die Inhalte stimmen: Fail fast, Fail often, Fail cheaply. Sie bezieht das nicht nur auf das Netz. Sondern auf alles. EIn Amerikaner darf das ja auch, aber wir hier? Die IDEO Methode, will sie auf Nachfrage zusenden, als Buch, was lustig ist, wenn man bedenkt, dass Bücher aus einem anderen Jahrhundert zu kommen scheinen, auf einer Konferenz in der endlich klar werden soll, wie man als Verleger mit diesem Internet Geld verdient.
Dann die Statistiken von Herrn Büffel. Unaufgeregt präsentiert, aber sehr informativ. Die Anzahl der Top 100 Tageszeitungsverlage nutzen in 2009 weniger Foren und Chats dafür aber mit 48% Twitter. @Saschalobo sagt es ja schon lange voraus: Twitter ist das nächste große Ding. Aber höchst wahrscheinlich auch wieder ohne ROI für den Verleger. Sehr gut: Die Nähe der Medien zum Menschen: Während das Radio noch Meter entfernt stand, rückte das Fernsehen näher an die Nutzer und mit dem Laptop und iPhone sind die Medien nun fast ein Teil des Körpers.
Ein erwähnenswerter Vortrag handelt von Benchmarking. Was sich zunächst nach einer dieser Unternehmensberater Präsentationen anhört, entpuppt sich als ein klares, aber nicht überraschendes Ergebnis mit dem man was anfangen kann: Der größte Erfolgsfaktor für einen anständigen, durchschnittlichen TKP (Geld für 1000 Kontakte einer Anzeige) ist für Zeitungsverlage die filigran austarierte Balance zwischen Eigen- und Fremdvermarktung. Daneben sind die demographischen Daten der Nutzer wichtig, also Haushaltseinkommen, Bildung usw.
Von Springer konnte man in Sachen abendblatt.de hören, dass alles gut läuft, man auf einem guten Weg ist und mit vielen Aktivitäten den Erfolg noch steigern will. Professionell vorgetragen, überzeugend und - leider sicherlich keine Blaupause für die mittleren Verlage und deren Herausforderungen.
Dumont ist mobil. Mit über einer Million PI und zahlreichen Portalen, scheint Dumont ein Vorreiter in Sachen mobiles Internet zu sein. Überhaupt: mobile Telefone, wie das iPhone oder G1 sah man in vielen Präsentationen. Es ist immer wieder verwunderlich, dass erst Apple kommen musste, um in einer Milliarden-Industrie ein Produkt zu schaffen, mit dem auf einmal alle das mobile Web verbinden.
Einer der besten Vorträge, wenn nicht der Beste war aus der Schweiz. "Für alle, die die Schweiz nicht kennen, sie liegt direkt neben Burkina Faso..." mit diesen Worten startete der Verleger der 3. Generation seine beeindruckende Rede: Während die meisten Tageszeitungen noch große Schwierigkeiten mit "Local First" haben, und damit ihre Zeitungsmarke im Web verwässern, lernen wir aus der Schweiz, dass "Only Local" eine erfolgreiche Devise ist - und das nicht nur für das Web, sondern auch im Print. Zentrale Plattform für alles ist Online. Elf Redakteure arbeiten nicht medienneutral, sondern online first und suchen dann zwei Mal in der Woche aus, was "physikalisiert" werden muss - für die Kunden, die lieber was in der Hand halten. Mit einer Auflage von ca. 20.000 im "Mikrokosmos Jungfrau", einer Gegend mit nicht mehr als 45.000 Einwohnern wird die perfekte Tageszeitung produziert: lokal, relevant, einzigartig. Keine Whitelabellösungen für dieses und jenes, sondern eine Marke mit unverwechselbarem Content. Hut ab!
25. Mai 09 | Permalink | Kommentare (0)
Update: Mittlerweile sind schon über 5000 Apps über den Ladentisch gegangen....
Update: Nach einer Woche schon deutlich mehr als 1000 Downloads und wir sind auf Platz 20 der am meisten verkauften Applikation:
Endlich ist es soweit: Wir haben unsere erste iPhone im App Store: Das erste Kochbuch für das iPhone und den iPod Touch.
Die Idee ist, dass Nutzer die Zutatenliste Ihrer Lieblingsrezepte immer dabei haben - auf dem Markt, im Supermarkt oder im Urlaub. Egal ob iPhone oder iPod Touch, die Daten werden einmal synchronisiert und sind danach immer verfügbar - auch wenn man im Supermarkt kein Netz hat.
Der Nutzer bekommt für die 2,39 € die 50 besten Rezepte aus der Reihe "Basis Cooking" und die Möglichkeit sich aus 20.000 Rezepten seine Lieblinge zusammen zu stellen: dazu muss man einfach auf http://www.kuechengoetter.de ein Konto machen und sich die Rezepte aussuchen. Danach kann man die Auswahl mit dem iPhone abrufen. Doch auch die Kochbücher anderer Mitglieder der Community können mit dem iPhone synchronisiert werden.
26. März 09 | Permalink | Kommentare (0)
Die meisten werden TED kennen, aber für alle die es nicht kennen, sei hier noch einmal darauf hingewiesen, dass man auf ted.com einer gigantische Menge an guten Vorträgen beiwohnen kann.
Ein sehr gutes Beispiel ist sicherlich dieser Vortrag:
http://www.ted.com/index.php/talks/benjamin_zander_on_music_and_passion.html
18. März 09 | Permalink | Kommentare (0)