Digitale Zeit

Ich habe mich geirrt – Apple liegt am Boden
Warum Steve Jobs Lebenswerk leider nicht eine Firma ist, die auch ohne ihn innovativ sein kann. Jony Ive alleine konnte es nicht richten. Tim Cook sowieso nicht. Die alten Recken, von denen auch nicht mehr viele auf der Bühne stehen, wirken wie unterbelichtete Versionen ihrer jüngeren Selbsts. Fünf Jahre nach dem Tod von Steve Jobs [...] Weiterlesen – ‘Ich habe mich geirrt – Apple liegt am Boden’.
Die beste Tageszeitungs-Website
Mit dem Launch von derwesten.de Ende der Nuller Jahre begann meine Reise durch die Verlagslandschaft. Ambitioniert war derwesten.de gestartet und konnte einige gute Leute verpflichten. Doch so hell gestrahlt wie geplant hat der Stern nicht und der Rest ist Geschichte. Jahre und Verlage später muss man einfach sagen: es gibt kein richtiges „Role-Model“ für einen [...] Weiterlesen – ‘Die beste Tageszeitungs-Website’.
Wir müssen gar nichts tun, nur sein.
In Kalifornien ist man endgültig verrückt geworden. Die Sonne scheint dort immer. Das ist vielleicht der Grund dafür. Apple, die innovativste Firma der Welt, hat erst das weltweite Netz 2007 in unsere Hosentasche gesteckt. Dann 2010 aufs Sofa gebracht. Nun, getarnt als wunderschöne Uhr, kommt das Netz ganz dicht: An mein Handgelenk. Es soll alles [...] Weiterlesen – ‘Wir müssen gar nichts tun, nur sein.’.
Die Dinge verschwinden
Die CD, die Zeitung, das Ticket, der Brief und viele andere Dinge verschwinden im Digitalen. Sie werden virtuell, flüchtig, und ungreifbar. Seit es die Menschen gibt ist alles echt, real und fassbar. Eine Axt, ein Speer, ein Buch, ein Brief oder ein Instrument. Doch in den letzten Jahren sind immer mehr Dinge im Begriff zu [...] Weiterlesen – ‘Die Dinge verschwinden’.
Was würde Apple tun – auf englisch!
Mein neues Buch “What would Apple do?” erscheint am 16.07.2013 auf englisch im Biteback Publishing Verlag, London. Es ist eine komplette Überarbeitung des deutschen Buches “Was würde Apple tun?”, denn in der Zeit zwischen den beiden Büchern hat sich in Sachen Apple viel getan. Aus dem Vorwort Als ich mit der deutschen Fassung des Buches im Jahr 2010 begonnen hatte, [...] Weiterlesen – ‘Was würde Apple tun – auf englisch!’.
Das Imperium+ schlägt zurück
Google beansprucht seit einigen Tagen ein Zeichen ganz für sich allein: Das “+” signalisiert ab sofort: Du bist bei Google. Es ist wie das “i” von Apple, das vor fast jedem Produkt steht. Google+ ist dabei, wie es offiziell heisst, ein Projekt. Doch es wird kein Zufall sein, dass Larry Page nur kurz nach seinem [...] Weiterlesen – ‘Das Imperium+ schlägt zurück’.
Mein Buch heisst: “Was würde Apple tun?”
Ich habe ein Buch geschrieben. Es heisst “Was würde Apple tun?” und ist hier verfügbar. Im Buch mache ich deutlich, wie man von Apple lernen kann, digital Geld zu verdienen. Dabei wende ich mich gegen das “Google-Prinzip” wie es Jeff Jarvis versteht (in seinem Buch “Was würde Google tun?”) und damit gegen die Forderung alles frei [...] Weiterlesen – ‘Mein Buch heisst: “Was würde Apple tun?”’.
Ein paar Zeilen zum iPad
Es ist schön. Es löst Erstaunen aus. Es ist schwerer als erwartet. Es hat ein unglaubliches Display. Es fühlt sich gut an. Ein amerikanischer Import, fachgerecht verzollt und etwas zu spät angekommen, ist in Deutschland zunächst mal eine Plage. Man kann nur die Apps kaufen, die im deutschen Store schon iPad fertig sind. War das [...] Weiterlesen – ‘Ein paar Zeilen zum iPad’.
Artikel in der One-to-One: WWAD?
In diesem Text geht es um das iPad, einen neuen Markt, Nutzwert und die Steilvorlage für Medienunternehmen, eine neue Plattform zur Monetarisierung ihrer Inhalte zu nutzen. Alles lesen … medien, zeitungsmarken Weiterlesen – ‘Artikel in der One-to-One: WWAD?’.
Warum guter Journalismus Geld kosten sollte
Heute lesen wir, dass die NY Times mal wieder überlegt, auch im Internet Geld für Ihre Arbeit – sehr guten Journalismus – zu verlangen. Sie will möglicherweise nur den Abonnenten den vollen Zugang zur Website ermöglichen. Wie viele andere Tageszeitungen hat die NYT schon einiges probieret. Erst vor ca. zwei Jahren hat sie die Pay [...] Weiterlesen – ‘Warum guter Journalismus Geld kosten sollte’.
Content is King
1999 hat die Verlagsgruppe Milchstraße gezeigt, dass man mit neuen Content-Formaten sehr erfolgreich sein kann – Content war King. Auch viele andere Vorreiter wie spiegel.de haben gezeigt, mit Qualität kann man Nutzer gewinnen, binden und wie es heute so schön heißt monetarisieren. Google hat seit 2002 mit fremdem Content das Wachstum schlechthin hingelegt – aber [...] Weiterlesen – ‘Content is King’.
Finanzkrisen vs. echte Wertschöpfung
Lies man dieser Tage die Magazine und Tageszeitungen, sieht man fern oder hört Radio kommt man an der Finanzkrise nicht vorbei. Obwohl von “Panik”, “historischen Verlusten” und einer unglaublichen Pleitewelle die Rede ist, habe ich das Gefühl, das mich das alles nichts angeht. Anfang dieses Jahrzehnts galt es als ausgesprochen dumm, keine Aktien zu haben. [...] Weiterlesen – ‘Finanzkrisen vs. echte Wertschöpfung’.
Peer Pressure
Heute habe ich zum ersten Mal das Wort “Peer Pressure” von einem 23 jährigen gehört, der es nicht als Buzzwort verwendete (zumindest machte er nicht den Eindruck), sondern weil er das so meinte. “Peer Pressure” ist der soziale Druck, der entsteht, wenn die einen was machen und der einzelne es dann auch tut, um nicht [...] Weiterlesen – ‘Peer Pressure’.
Twitter und "Sozialgeräusche"
Direkt mal verlinkt: Der Text von @saschalobo “Von der Sucht, sich ins Netz zu stellen” ist so was wie die in sehr schicke Worte geformte Suchtbekenntnis eines Hauptsüchtigen. Sehr schön zu lesen und irgendwie auch krank – dieses Twitter, von dem man jetzt so viel hört. Weiterlesen – ‘Twitter und "Sozialgeräusche"’.
Über digitale Identitäten!
Wer bin ich? Wer will ich sein? Diese Fragen beschäftigen Menschen seit Jahrhunderten. Heute können diese Fragen von vierzehnjährigen in ein paar Klicks beantwortet werden – freilich ohne abschließend im Sinne einer Sinn- oder Selbstsuche. Sie machen sich Konten auf üblichen und unüblichen Social Networks oder neudeutsch Communities und schaffen sich ihr Alterego im Netz. [...] Weiterlesen – ‘Über digitale Identitäten!’.
Küchengötter
Es ist vollbracht: Seit dem 1.12 ist das neue Portal von GU online – die Küchengötter sind gelandet. Was es dort gibt: nicht weniger, als die besten Rezepte im Internet, denn der Verlag hat die Archive geöffnet und das Beste vom Besten ins Netz gestellt. Mit tollen Fotos und allen Details. Im Volltext durchsuchbar. Wer [...] Weiterlesen – ‘Küchengötter’.
A Day in the Life of a Networked Designer’s Smart Things or A Day in a Designer’s Networked Smart Things, 2030.
Tom Klinkowstein, Designer und Professor aus New York hat mit einer Kollegin soeben ein sehr interessantes Projekt abgeschlossen: Es geht um einen Tag einer Designerin im Jahr 2030. Es geht um Dinge, die sie unterstützen und vernetzt sind, um Dinge die bloggen und um einen ganz normalen Tag. Am Besten man sieht sich das PDF [...] Weiterlesen – ‘A Day in the Life of a Networked Designer’s Smart Things or A Day in a Designer’s Networked Smart Things, 2030.’.
Im Westen geht die Sonne auf
Es ist vollbracht: derwesten.de ist online. Nach fast einem Jahr Entwicklungszeit ist eines der größten Projekte von artundweise endlich on air. Und was für ein Projekt: Unzählige Konzeptionsmeetings, Beratungsstunden, Photoshop-Dateien, Präsentationen und Iterationen haben zu einem Konzept und einer Gestaltung geführt, die jemand als “aufgeräumt”, ein anderer als “nutzenorientiert” und wieder jemand als “einfach und [...] Weiterlesen – ‘Im Westen geht die Sonne auf’.
Superdigitale Superberliner Superbohemienz

Warum meine sehr großen Erwartungen an das Festival aber enttäuscht wurden liegt auch daran, dass es zumindest für Leute, die nicht im Digitalen-Boheme-Berlin wohnen und in klassischen Modellen arbeiten nicht wirklich viel zu finden war.... Die Aktion “Frag mich, ich bin die Zielgruppe” wurde eher moderat aufgenommen, was insofern verwundlich ist, da doch die Selbstreferenziertheit ein bekanntes Web 1.0 Problem war und man diese Fehler nicht wieder machen sollte.

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"Wir nennen es Arbeit"

Das Buch ist vermutlich schon allen bekannt nur mir nicht: "Wir nennen es Arbeit" von Holm Friebe und Sascha Lobo zeigt auf unterhaltsame Weise auf, wie sich in den letzten Jahren das Erwerbsleben verändert hat - zumindest für einige.... Denn auch wenn die Autoren sich einige Begründung für ihre These arg zurechtbiegen und auf wesentliche Probleme, die mit der Festanstellung gelöst werden nicht eingehen, hat das Buch einen enormen Charme: es definiert das Leben als eins und trennt nicht zwischen Arbeits-, Privatleben und ggf.

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euroGel 2006 – eine Zusammenfassung

Das es in Europa dann doch noch etwas anders läuft und gerade die Kontakte die man knüpft und die Gespräche viel "europäischer" sind, sorgt dafür, dass man einen tieferen Bezug zu allem erhält. Wie Mitch schreibt hat die Konferenz einfach Spass gemacht und Mark Hurst schafft es für ein sehr inspirierendes Klima zu sorgen.

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"Horizon Projects" mit Tom

Tom ist ein Designer aus New York, der in Bremen mit einigen Vertretern der kreativen Industrien einen Workshop abgehalten hat. Seine Methode heißt: "Horizon Projects" und hat sich scheinbar schon in anderen Zusammenhängen (vor allem mit Studenten) bewährt. Tom ist amerikanisch locker und kann eine zum Teil sehr heterogene Gruppe zusammen bringen und nach anfänglichem Zögern auch gut zum Mitmachen motivieren.

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