Mein Buch heisst: “Was würde Apple tun?”

by Dirk Beckmann. Average Reading Time: about a minute.

Ich habe ein Buch geschrieben.

Es heisst “Was würde Apple tun?” und ist hier verfügbar.

Im Buch mache ich deutlich, wie man von Apple lernen kann, digital Geld zu verdienen. Dabei wende ich mich gegen das “Google-Prinzip” wie es Jeff Jarvis versteht (in seinem Buch “Was würde Google tun?”) und damit gegen die Forderung alles frei und kostenlos anzubieten. Es gibt meiner Meinung nach andere Wege, als werbefinanziert Produkte kostenlos ins Netz zu stellen.

Man kann von Apple lernen, dass man für gute Produkte Geld verlangen kann. Offene Technologien sind ein Segen, aber die Kostenlos-Kultur des Netzes spült soviel Kreativität weg, weil es sich oft nicht lohnt kreativ zu sein.

Wie man von Apple lernen kann ist in einem Kapitel mit fünfzehn Ansätzen beschrieben. Da Apple traditionell verschlossen ist, habe ich die einzelnen Möglichkeiten recherchiert und zusammengetragen. Spannend ist es zu sehen, wie klassisch viele Erkenntnisse sind: mit großen Aufwand, in komplexen Prozessen und einer enormen Detailversessenheit werden bei Apple Produkte entwickelt, die einfach sind. Eine kleine Produktpalette, ein stilbildendes Produktdesign und die legendäre Reduktion führen zu sehr erfolgreichen Produkten wie dem iPhone oder iPad.

Dann die Apps: während des Schreibens am Buch hat sich quasi über Nacht die Appconomy entwickelt. Apps  haben die IT-, Kommunkations- und Medienwelt revolutioniert. Egal ob sie am Ende auf den Geräten von Apple oder Google laufen. Die Idee dahinter kann fast jeder für sich nutzen, um dabei zu sein. Wie 1984, als der PC erfunden wurde, entsteht gerade etwas ganz neues und umwälzendes.

Alle Infos gibt es hier.

 

6 comments on ‘Mein Buch heisst: “Was würde Apple tun?”’

  1. Jeff Jarvis sagt:

    Ich werde Ihr Buch bestellen!

    • I appreciate that – but as mentioned in an article for the german “werben und verkaufen” – I would love to send you a copy, unfortunately in german, as I am still looking for a english translation and a english publisher. You can send me your adress by mail if you like > wwat [at] me.com.

  2. John Joda sagt:

    The digital divide! Apple is building it. No one speaks of it any more, but Google has it in the decisions they make everyday.

    Not everyone can drive a Lexus. The highway is for some of us.

    • I don’t know if I understand you correctly but as far as I know Apple enables people to use digital media and innovations like mobile internet etc. So in my opinion Apple is more like a volkswagen – a good car for everyone?

  3. Kevin sagt:

    Sehr geehrter Herr Beckmann,
    ich bin schokiert über Ihre Aussagen in der Tageswebschau.
    “Wie die Konkurrenz schamlos kopiert” , sind Sie denn wirklich der Meinung dass Apple den Sinn der Welt erfunden hat, alle momentan erfolgreichen Apple-Produkte sind an Fremddesign Studie angelehnt, hierbei verweise ich auf Dieter Rams.
    Kein Produkthersteller will “nur eine Kopie von Apple” sein und und grade Google und Samsung stehen für mich “für selbst geschaffne Inovationen”.
    Allein die Idee zu sagen ich nehme ein bekanntes Produkt und mache es in der Produktion so billig , dass es sich nicht nur die erlauchte besserverdiende Kundschaft von Apple leisten kann, ist für mich schon fast ein Politikum welches an Innovation kaum zu überbieten ist.
    Hier leistet Samsung im Dienst seiner Gewinnoptimierung einen riesen Dienst an der Menschheit.
    Ich stelle weder die Behauptung auf, dass Google oder Samsung selbstlos der armen Bevölkerung dieser Welt helfen, doch benötige ich wenn ich einen Schluck Wasser aus einem Glas nehmen will keien “eigenen spürbaren Unterschied schaffen” um meinen Durst zu löschen,
    ich trinke einfach.
    Dieses “trinken” zur erschaffnen Innovation zu erheben,
    um einen Anspruch auf finanzielle Bereicherung zu erlangen wird für mich an Perversion nur von Saatgutherstellern übertroffen die afrikanischen Bauern unfruchbare Samen verkaufen, die sprießen aber niemals Nachkommen produzieren können.
    Allein die Tatsache dass der duchschnittliche Postproduktions Mitarbiter ca. 2700,- für Hardware inverstieren muß, um mit Apple die branchenübliche Software zu nutzen, ein PC-Sytem für 1150,- die gleiche Leistung und selben Ergebnisse bei gleicher Softwarekompatibilität bietet, lässt tief blicken.
    Ich bitte Sie in Zukunft Ihre Komentare mit etwas Weitblick abzugeben, da Menschen wie Sie gegnüber anderen grade auch jüngeren Zuschauern eine große Verantwortung tragen, die nicht in den Dienst kapital orientierter Unternhemen gestellt werden sollte.
    Hochachtungsvoll Kevin Pomplun.

  4. Hallo Herr Pomplun,

    danke für den ausführlichen Kommentar.
    Ein paar Bemerkungen dazu:

    - ja, ich denke Apple hat Teile der elektronischen Welt, die wir heute als selbstverständlich erachten, erfunden: Der PC, der Laptop, der iPod, das iPhone und das iPad haben jeweils vorhandene fragmentierte Märkte zu klaren Strukturen verholfen.
    - Google hat im Aufsichtsrat von Apple gesessen und mitbekommen, was man sich ausdachte. Sehr schnell hat man sich dann getrennt, denn es wurde “schamlos” kopiert. Und zwar nicht nur irgendwelche Icons, sondern die ganze Idee vom iPhone.
    - Wer ein preiswertes Smartphone sucht, kann neben Android- Geräten auch bei Windows oder Nokia nachsehen – oder sich ein iPhone 3 kaufen
    - Es gibt eine wirtschaftliche Ordnung, die in Gesetzen und Verfahren strukturiert ist und eben eingehalten werden muss, will man diese kritisieren sollte man das tun, aber nicht einzelnen Firmen, die sich innerhalb dieser Bahnen bewegen.
    - ich finde die Patentgesetze in den USA haarsträubend und unverständlich, was teilweise als patentwürdig gilt. Aber es sind die Regeln, die dort nun einmal vorherrschen und es macht Sinn sich innerhalb dieser zu bewegen und seine Vorteile zu sichern.

    - Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass es den Markt: “Smartphone” oder “Tablet” nicht gäbe, würde Apple nicht Millionen in die Entwicklung gesteckt haben. Insofern ist es nur berechtigt sich jetzt, wo die Copycats auf den Markt drängen, seinen Platz so lange zu verteidigen wie es möglich ist.

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