Das iPad ist ein neues Medium!

by Dirk Beckmann. Average Reading Time: about a minute.

Viele klassische Verlage sind noch nicht in der digitalen Welt sind angekommen – allein die neuen Medienfirmen aus Kalifornien bestimmen bisher den Markt. Leute wie Steve Jobs, den man gerade beim Kaffeekränzchen mit Eric Schmidt erwischt haben will, müssen sich fragen: „Muss ich wirklich alles selbst machen?“

Erst die Musikindustrie (ohne Worte).

Dann die Medien. Das iPad kann sie retten – wenn sie es verstehen. Es ist nicht nur ein Vertriebskanal. Es ist neues Medium. Nutzt es, möchte man schreien, denn das „Geld-verdienen ist eingebaut“. Die Technologie funktioniert. Der Vertrieb auch. Die Verlage können loslegen und neue Inhalte schaffen oder alte Inhalte neu schaffen. Es geht um „Neue Medien“ – so kann man die kleinen Apps auch verstehen. Um neue Wege und neue Erlebnisse.

Wenn die „Wii“ eine Revolution war, was ist dann das iPad? Eine neue Epoche? Das iPad ist der “Game-Changer”, um es mit den Worten der diesjährigen Next in Berlin zu sagen. Doch was sehen wir bis jetzt? Alten Wein in neuen Schläuchen. Kein neues Erlebnis in einem neuen Medium. Bis auf wenige Ausnahmen business as usuall. Dazu müssten die Verlage anders denken, aus dem neuen Medium heraus und neue Mitarbeiter finden: Wo sind Leute in den Verlagen, die ihre Inhalte schon im neuen Medium denken und nicht erst konvertieren? Das iPad ist kein großes Telefon. Jetzt braucht man „Natural-User-Interface-Designer“ oder Journalisten, die Texte nichtlinearen in Ebenen schreiben können. Oder Redakteure, die Lust haben Bilder zu bewegen anstatt bewegte Bilder zu produzieren. Storytelling!Man kann aus Nutzern Kunden machen, wenn man neue Lese-Erlebnisse auf dem iPad schafft. Nicht nur E-Books oder E-Magazine, sondern Erlebnisbücher und -magazine.

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