Peer Pressure

by Dirk Beckmann. Average Reading Time: less than a minute.

Heute habe ich zum ersten Mal das Wort “Peer Pressure” von einem 23 jährigen gehört, der es nicht als Buzzwort verwendete (zumindest machte er nicht den Eindruck), sondern weil er das so meinte. “Peer Pressure” ist der soziale Druck, der entsteht, wenn die einen was machen und der einzelne es dann auch tut, um nicht im Abseits zu stehen.

Scheinbar sorgt gerade “Peer Pressure” dafür, das sich Communities entwickeln – oder auch nicht. Wenn nur genug Leute in meinem Umfeld in einem sozialen Netzwerk sind, werde ich irgendwann auch dabei sein wollen, um nichts zu verpassen. Das Wort “Pressure” hört sich für mich jedoch noch stärker an, als das deutsche Wort “Druck”, der einfach auch entweichen könnte. “Pressure” steht fast für einen Zwang, dem man sich nicht entziehen kann.

Ist vermutlich alles eine Frage des Alters: ein 16jähriger wird eher “Pressure” verspüren, wenn alle ein lustiges Video auf Youtube kennen und er nicht; ein 35jähriger kann diesem Druck möglicherweise ganz entspannt begegnen.

Meine Peer Group sieht mich in der Regel komisch an, wenn ich Twitter sage, also ist der Druck nicht so hoch.

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