Top Navigation
by Dirk Beckmann. Average Reading Time: about a minute.
Manchmal wundert man sich über seine Kunden, oder solche die es werden wollen. Niemand denkt daran, dass es heute ohne Not in einem E-Commerce Projekt noch eine linke Navigation geben muss. Bäume von Kategorien, die sich immer wieder öffnen und schließen lassen, ganz wie im Betriebssystem, sind kein Verkaufsförderer, sondern eher was für Technologen, die Angst haben den Überblick zu verlieren. Heute dreht sich die Welt um After-Search Navigation, also was passiert eigentlich genau auf der Suchergebniss-Seite, wie lassen sich die zumeist vielen Treffe filtern usw.
Doch manchmal macht man eine Zeitreise in die 90ziger Jahre und argumentiert gegen eine Linksnavigation, als ob man der erste wäre, der auf die Idee kommt, eine klare Übersicht oberhalb der Seite bieten zu wollen.
Um es deutlich zu sagen: wenn man mehr als 5-7 Einstiegspunkte in einem Shop dringend braucht, dann wird man auch darüber nachdenken müssen. Da das Web aber anders funktioniert, als ein Katalog, sollte man schon bei der Auswahl der Agentur darauf achten, ob diese vielleicht so viel Mut hat, mal eben die lieb gewonnene Sortimentsstruktur über Bord zu werfen, um eine Übersichtlichkeit Platz zu machen, die man zum Verkaufen im Web dringend braucht. Die beste Conversion erreicht man eben vor allem durch eine insgesamt klare Struktur, bei der man darauf setzt, dass der Content, also die Produkte, den Kunden motivieren zu navigieren und nicht ein Inhaltsverzeichnis.

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