Gibt es ein ein Enterprise Web 2.0?
by Dirk Beckmann. Average Reading Time: about 2 minutes.
Wie könnte man das Web 2.0 für die Unternehmenswelt übersetzen? Macht Web 2.0 für Unternehmen Sinn? Was sind die Vorteile? Welche Weichen müssten gestellt werden? Der Beginn einer Reihe …
Technorati Tags: enterpriseweb20, Integration, Web20
1. Trust your Users -> Trust your employees
Eine (notwendige) Hierarchie in der Organisation ist das falsche Vorbild, für die Rechtevergabe von Software in Unternehmen. Die Menschen wollen arbeiten und erfolgreich sein. Je offener Systeme sind und je optimistischer man Rechte vergibt, desto mehr Verantwortung übernehmen die Menschen für das was sie tun.
2. Share information -> Share Knowledge
Nicht alles, was man so in Blogs liest ist wirklich spannend oder wichtig und Relevanz wird das höchste Gut. In der Freizeit kann man hier sortieren. Dazu hat man in einer Firma keine Zeit und kein Geld. Dennoch ist das höchste Gut eines Wissensarbeiters sein Wissen und wer er das mit anderen teilt entsteht Wertschöpfung.
3. Participate -> Transparency
Die Menschen wollen teilnehmen, ihren Beitrag leisten. In einem Firmenumfeld mit zahllosen Prozessen und Definitionen werden Mitarbeiter verängstigt. Was darf ich sagen, was nicht? Transparenz sorgt dafür, dass Menschen ihren Input geben. Einbindung der Mitarbeiter in Prozesse, in Bewertungen oder in die Kommunikation sorgt für Bindung ans Unternehmen und Motivation.
4. Softwareclient -> Webclient
Auch wenn viele Prozesse schon in Webtools abgebildet werden: es gibt – durch Ajax und Flash – keinen Grund mehr fetter Clients zu installieren, zu distribuieren und zu warten. Projektmanagement, Content Management, CRM, Einkauf, Verkauf und Adhoc-Kommunikation wird kostengünstig – durch Webclients.
5. Plattform -> Webservice
Firmen müssen ihre Prozesse ans Web “anschließen”. Wer morgen seine Produkte und Leistungen verkaufen will, muss sich in einer arbeitsteiligen Welt eingliedern in die Wertschöpfungsketten. Diese arbeiten bald mit RSS, XML-RPC und werden _faceless_ als Webservices zur Verfügung gestellt. Der eigene Shop tritt in den Hintergrund. Integrationsfähigkeit entscheidet über Marktchancen.
6. Publish -> Corporate Blogs
Authentische Botschaften der eigenen Leute schafft mehr Vertrauen, als Hochglanzprospekte. Öffentlichkeitsarbeit fängt in Zukunft auf dem Corporate Blog an und vernetzt sich. Der Grad der Authentizität lässt sich daran erkennen, wer schreibt: der PR Berater oder die eigenen Mitarbeiter. Corporate Blogs werden zum besten Headhunter der Firma.
7. Collaborate -> Collaborate
Zusammen arbeiten heißt in Zukunft die richtige _kreative_ Lösung für ein Problem zu einem bestimmten Zeitpunkt zu finden. Natürlich hilft dabei Erfahrung, aber viel wichtiger ist Kommunikation und Vernetzung.

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