"Horizon Projects" mit Tom

by Dirk Beckmann. Average Reading Time: about a minute.

Tom ist ein Designer aus New York, der in Bremen mit einigen Vertretern der kreativen Industrien einen Workshop abgehalten hat. Seine Methode heißt: “Horizon Projects” und hat sich scheinbar schon in anderen Zusammenhängen (vor allem mit Studenten) bewährt.

Tom ist amerikanisch locker und kann eine zum Teil sehr heterogene Gruppe zusammen bringen und nach anfänglichem Zögern auch gut zum Mitmachen motivieren.

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Die Frage war, wie kann man im Kontext von Politik und Förderung Kreative mit den Geschäftsleuten besser zusammenbringen, um das Potential daraus für eine Region zu nutzen. Die Gegensätzlichkeit der Ansätze (hier Kommerz als Ausgangspunkt der Aktivitäten, dort die Kreation, die sich notwendigerweise auch mit dem Kommerz beschäftigen muss) wurde beleuchtet und diskutiert.

Im eigentlich Workshop wurde in Gruppen dann an Zukunftsszenarien gearbeitet, um den Kopf frei und einen frischen Blick auf die Gegenwart zu bekommen.

Ein Ergebnis der Veranstaltung ist, dass es wichtig ist, virtuelle und veritabel Räume zu schaffen, in denen man sich austauschen und verknüpfen kann. So hatten viele Ideen mit dem Aufbau von moderner “Infrastruktur” zu tun, die man zum künstlerischen experimentieren, kennen lernen oder Geschäfte machen nutzen könnte.

Deutlich wurde auch, dass Web 2.0 in den USA ein fester Bestandteil des Lebens geworden ist: In den klassischen Vorstellungsrunden auf Seminaren an der Uni würde die Studenten nicht mehr ihre Hobbys oder Pläne berichten, sondern schlicht erklären in welchem Netzwerk man sie finden kann (myplace.com, etc.).

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